Biography
Der Bassbariton Thomas Patrick Hughes besticht sowohl auf der Opern- als auch auf der Konzertbühne durch seinen vollen, klangvollen Gesang und seine fesselnde dramatische Präsenz. Bekannt für seine Vielseitigkeit und sein stilistisches Feingefühl, singt er ein Repertoire, das von der Renaissance bis zur Spätromantik reicht und auch Ausflüge in die Musik des 20. Jahrhunderts sowie in die zeitgenössische Musik umfasst. Seine Arbeit in den Vereinigten Staaten und Europa zeugt von seinem tiefen Engagement für eine ausdrucksstarke, kommunikative Darbietung.
Thomas begann seine musikalische Ausbildung an der North Carolina School of the Arts, wo er bei dem Tenor Glenn Siebert studierte. Bald darauf folgten erste Bühnenauftritte, darunter seine erste große Rolle als Papageno in „Die Zauberflöte“. Er setzte sein Studium an der DePaul University in Chicago fort und erwarb dort unter der Leitung von Michael Sylvester und Elizabeth Byrne den Bachelor of Music in Gesang. Während dieser Zeit verkörperte er eine Vielzahl von Rollen, darunter den Conte Almaviva („Le Nozze di Figaro“), Marcello („La Bohème“), Ser Amantio di Nicolao („Gianni Schicchi“), Frank Maurrant („Street Scene“) und Fabian in Joel Feigans „Twelfth Night“.
Neben seiner Operntätigkeit hat sich Thomas einen hervorragenden Ruf als Konzertsolist erarbeitet. Zu seinen Auftritten zählen bedeutende Werke wie Rossinis „Stabat Mater“ und „Petite messe solennelle“, die Requiems von Mozart und Fauré, Händels „Messias“, Mendelssohns „Elias“, Dvořáks „Messe in D“, Verdis „Requiem“ sowie zahlreiche Kantaten und Messen von J. S. Bach. In den letzten Spielzeiten standen Caldaras „Missa Dolorosa“, Purcells „Te Deum“ und „Jubilate“, Bachs BWV 172 und BWV 33 sowie Pergolesis „Stabat Mater“ (Wiener Ausgabe) auf dem Programm.
Im Jahr 2020 zog Thomas in die Schweiz, um an der Zürcher Hochschule der Künste seinen Master of Music in Konzertperformance bei dem Tenor Scot Weir zu absolvieren. Er lebt mittlerweile in Luzern und verfolgt eine aktive freiberufliche Karriere, wobei er gemeinsam mit seiner Frau, der Trompeterin Laura Winter, mit Ensembles, Chören und Orchestern in ganz Europa auftritt.
Dank seiner Ausbildung bei herausragenden Mentoren wie den Sopranistinnen Rebecca Cook-Carter, Elizabeth Byrne und Alexandra Lobianco Walker sowie den Tenören Michael Sylvester und Scot Weir und einem Repertoire, das mehrere Jahrhunderte umfasst, verleiht Thomas Hughes jeder Aufführung Wärme, Klarheit, Tiefe und Kunstfertigkeit und bietet dem Publikum ein lebendiges und fesselndes Musikerlebnis.
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